
Gestern wurde in Altenstadt (Oberbayern) die modernste Phosphorrückgewinnungsanlage Europas eröffnet – ein Meilenstein für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft!
Als Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Thermische Klärschlammverwertung Amperland (ZVTKA) freue ich mich besonders, dass wir als Verband frühzeitig die richtigen Weichen gestellt haben.
Der Klärschlamm aus den Landkreisen Fürstenfeldbruck, Dachau und den Ammerseewerken gKU wird künftig in dieser hochmodernen Anlage verwertet. Dabei wird nicht nur die sichere Entsorgung gewährleistet, sondern das darin enthaltene Phosphor – ein lebenswichtiger Rohstoff für die Landwirtschaft – ressourcenschonend zurückgewonnen.
Bisher musste rund 90 % des Phosphors in Deutschland aus dem Ausland importiert werden – oft aus politisch oder ökologisch problematischen Regionen. Mit der neuen Anlage entsteht nun ein regionaler und nachhaltiger Kreislauf, der Unabhängigkeit schafft und wertvolle Ressourcen vor Ort sichert.
Mit unserem Entsorgungsvertrag mit der Emter GmbH bis 2042 ist die umweltgerechte und gesetzeskonforme Verwertung langfristig gesichert. Das bedeutet:
regionale Kreisläufe schließen
Ressourcen und Böden schützen
CO₂ vermeiden
kommunale Verantwortung übernehmen
Die Anlage zeigt eindrucksvoll, wie Forschung, Wirtschaft und Kommunen gemeinsam Zukunft gestalten – innovativ, umweltbewusst und regional verwurzelt.
Ein starkes Zeichen für interkommunale Zusammenarbeit, Nachhaltigkeit und technische Innovation im Amperland!
Mehr Infos unter www.zvtk-amperland.de